Bestellportal oder Onlineshop
B2B-Bestellportal oder Onlineshop: Was passt zu Ihrem Unternehmen?
Ein Onlineshop und ein B2B-Bestellportal lösen teils überlappende, teils unterschiedliche Probleme. Keines der beiden ist grundsätzlich besser — es hängt davon ab, wer bestellt, wie oft und zu welchen Konditionen. Diese Seite hilft bei dieser Entscheidung, unabhängig davon, ob Ordanta am Ende die richtige Lösung ist.
Kurz beantwortet
Was meistens den Ausschlag gibt.
Wählen Sie einen Onlineshop, wenn öffentliche Auffindbarkeit und eine weitgehend einheitliche Art des Bestellens im Vordergrund stehen. Wählen Sie ein B2B-Bestellportal, wenn bekannte Geschäftskunden wiederholt zu eigenen, vereinbarten Konditionen bestellen. Ziehen Sie beides in Betracht, wenn sowohl die Gewinnung neuer Kunden als auch strukturiertes Bestellen für bestehende Kunden wichtig sind.
Im Vergleich
Onlineshop und B2B-Bestellportal im Vergleich.
Keines der beiden ist grundsätzlich falsch — es geht darum, was zu Ihrer Situation passt. Dieser Vergleich verwendet bewusst vorsichtige Formulierungen, da vieles von der konkreten Umsetzung abhängt.
Vergleich
Moderne Onlineshop-Plattformen können, abhängig von Plattform, Plugins und individueller Entwicklung, einen guten Teil dieser B2B-Funktionalität ebenfalls unterstützen. Es geht darum, welcher Ansatz von Natur aus besser passt, nicht darum, was technisch möglich oder unmöglich ist.
Wann ein Onlineshop passt
Wann ein Onlineshop naheliegender ist.
- Sie verkaufen an viele neue Käufer, die Sie noch nicht kennen
- Ein öffentlicher Katalog mit Produktinformationen ist für den Verkauf selbst wichtig
- Die Preise sind für die meisten Kunden weitgehend gleich
- Suchverkehr und Auffindbarkeit spielen bei der Neukundengewinnung eine große Rolle
- Kaufprozess ähnlich wie im B2C-E-Commerce: stöbern, Warenkorb, Checkout
- Direktes Online-Bezahlen bei der Bestellung ist ein zentraler Teil des Prozesses
Wann ein Portal passt
Wann ein B2B-Bestellportal naheliegender ist.
- Kunden haben bereits ein Kundenkonto bzw. eine bestehende Geschäftsbeziehung mit Ihnen
- Die Preise unterscheiden sich je Kunde, auf Basis vereinbarter Konditionen
- Das Sortiment unterscheidet sich je Kunde
- Kunden geben regelmäßig gleiche oder ähnliche Bestellungen auf
- Bestellungen folgen festen Mengen oder Verpackungseinheiten
- Kunden bevorzugen eine geschlossene, angemeldete Umgebung gegenüber einem öffentlichen Shop
- Schnelles Nachbestellen zählt mehr als Neukundengewinnung über das Portal selbst
Der Alltag heute
Wo E-Mail, WhatsApp und Excel in dieses Bild passen.
Dieser Vergleich wird besonders relevant, wenn die heutige Alternative gar kein Onlineshop ist, sondern wiederkehrende Bestellungen, die per E-Mail, Nachricht oder Tabelle eingehen. In diesem Fall lautet die Frage nicht nur "Onlineshop oder Portal", sondern auch, ob der aktuelle, informelle Prozess noch mitwächst. Mehr dazu steht unter Bestellungen per E-Mail, WhatsApp und Excel ersetzen.
Geht auch beides?
Onlineshop und B2B-Portal kombinieren.
Für viele Unternehmen ist das keine Entweder-oder-Entscheidung. Eine öffentliche Website oder ein Onlineshop kann neue Kunden gewinnen, während ein geschlossenes B2B-Portal die festen, wiederkehrenden Kunden bedient. Das ist keine technische Kopplung oder automatische Synchronisierung zwischen beiden — es sind zwei getrennte Umgebungen, die jeweils ihrem eigenen Zweck dienen.
Ausgerichtet auf Gewinnung und Auffindbarkeit.
Ausgerichtet auf effizientes Nachbestellen.
Selbst prüfen
Eine kurze Checkliste.
Ein Portal ist eine Überlegung wert, wenn mehrere der folgenden Punkte zutreffen:
- Die meisten Bestellungen kommen von bestehenden Kunden
- Wiederholungsbestellungen kommen häufig vor
- Die Preise unterscheiden sich je Kunde
- Das Sortiment unterscheidet sich je Kunde
- Kunden erwarten einen eigenen Login
- Ein öffentlicher Checkout ist nicht der Hauptweg, wie Kunden bei Ihnen kaufen
Trifft bei den meisten Punkten eher das Gegenteil zu? Dann ist ein Onlineshop wahrscheinlich der logischere Startpunkt.
Was Ordanta ist
Wofür Ordanta konkret gebaut ist.
Ordanta ist rund um den geschlossenen, wiederkehrenden B2B-Bestellfall aufgebaut — nicht um öffentliche Produktentdeckung oder Neukundengewinnung. Mehr dazu, wer Ordanta betreibt, finden Sie auf der Seite Über Ordanta.
- Ein eigenes, gesichertes Portal je Kunde, mit eigenem Login
- Kundenspezifische Preise und Sortiment
- Bestellhistorie und schnelle Nachbestellung
- Mindestbestellmengen und feste Verpackungseinheiten, wo relevant
- CSV-Import für Ihre Produkt- und Preisdaten
- Strukturierte Bestellungen, zur Weiterverarbeitung bereit
Alle Details im vollständigen Überblick über das B2B-Bestellportal.
Wann Ordanta wahrscheinlich nicht die richtige Wahl ist.
Ordanta passt weniger gut, wenn:
- Sie hauptsächlich an Verbraucher verkaufen, nicht an Geschäftskunden
- Die meisten Käufer einmalige oder gelegentliche Kunden ohne vereinbarte Konditionen sind
- Öffentliche Produktentdeckung Ihr wichtigstes Anliegen ist
- Öffentlicher Online-Checkout im Zentrum Ihres Verkaufsprozesses steht
- Ein bestehender Onlineshop oder eine ERP-Lösung die Bestellabwicklung bereits gut genug abdeckt
Preise
Was es kostet.
Pakete beginnen bei 149 € im Monat, ohne Provision auf Ihren Umsatz und ohne zusätzliche Kosten pro Nutzer. Während des Pilot Programme entfällt die reguläre Implementierungsgebühr. Alle Preise und Pakete im Überblick.
Pilot Programme
Das Pilot Programme.
Ordanta holt derzeit bis zu drei europäische Pilot-Partner direkt an Bord, ohne die reguläre Implementierungsgebühr, wobei jede Bewerbung persönlich geprüft wird. Mehr zum Pilot Programme, oder direkt zur Bewerbung.
Noch unsicher?